Bad Salzuflen - Die Altstadt

 

 

 

 

Die Stadt, in der ich lebe, aus meiner Sicht.

 

 

 

 

 

 

Bad Salzuflen liegt in Ostwestfalen am Fuße des Teutoburger Waldes.

Mitte des 11. Jh. werden die Siedlung "Uflon" und eine dort befindliche Salzstätte erstmals erwähnt. Die Nutzung der salzhaltigen Paulinenquelle führte im Mittelalter zur Errichtung der ersten Saline. Diese Salzwerkstätten befanden sich an einem Ort, der noch heute "Salzhof" genannt wird, und dessen Brunnen im Wappen der Stadt dargestellt wird.

Der Salzhof mit Paulinenquelle:

 

Ebenfalls auf dem Salzhof - die Skulptur eines Salzsieders:

 

Am Rande des Salzhofes an und über der Salze ein beliebter Kinderspielplatz, im Hintergrund die Post:

 

 Dank des einträglichen Salzhandels und der Förderung durch den Grafen von Sternberg entwickelte sich die Siedlung bald zur Stadt und erhielt im 15. Jh. eine Ringmauer mit vier Toren - Schliepsteiner Tor nach Norden (Exter), Heßkamper Tor nach Nordosten (Wüsten), Ostertor nach Südosten (Schötmar), Herforder Tor nach Westen (Herford) und drei Wehrtürmen, u. a. der Katzenturm, der noch heute erhalten ist:

 

   

 

Katzenturm Detail:

Bis zum Dreißigjährigen Krieg brachte der Handel mit dem weißen Gold großen Reichtum in die Stadt. Prachtvolle Bürgerhäuser und das alte, 1545/57 erbaute Rathaus sind Zeugen aus dieser Zeit:

 

Bekannt geworden ist Bad Salzuflen durch den Kurbetrieb. Mit seinen neun sprudelnden Heilquellen hatte es den Status eines lippischen Staatsbades. Obwohl die Gründung des fürstliche Solebads etwa 100 Jahre zuvor erfolgte erhielt Salzuflen den Namenszusatz Bad erst im April 1914.

 

Die Therme III ist die jüngste Salzufler Thermalquelle:

Gebohrt 1956 - 1958, Tiefe 412 Meter, Temperatur 21,4°.

Neben einem mineralreichen Thermalwasser liefert sie zusätzlich freie Kohlensäure, die aus dem Schauglas abgesaugt und für Trockenbäder gespeichert wird.

 

 

Salzuflen gehörte durch den florierenden Handel mit Salz - ungewöhnlich für die Zeit - zu den reichen Städten. Davon zeugen noch jetzt viele schöne Häuser mit ihrem für die damalige Zeit typischen Baustil.

 

 

 

 

 

Es folgt nun eine idyllisches Eckchen, liebevoll "Klein Venedig" genannt:

 

 

 

 

Die Parkstraße mit ihren prachtvollen alten Villen:

 

Gradierwerke und "Uhrenturm" in der Parkstraße:

 

 

Das neue begehbare Gradierwerk, erbaut im Jahr 2008,

nachdem das alte  (einsturzgefährdet), abgerissen werden mußte:

 

Eingang zur Nebelkammer, in der man bei Erkrankungen der Atemwege konzentriete Sole inhaliert:

Wer es genauer wissen will:

http://www.staatsbad-salzuflen.de/home/content.php?vlink=58

Auf dem begehbaren Gradierwerk:

Blick herab in den Kurpark:

 

März/April 2010:

Ein weiteres Gradierwerk mußte von grundauf erneuert werden, nachdem auch das tragende Gebälk morsch geworden war:

 

 

Mai 2010 - Deutliche Fortschritte:

 

Alt und neu:

 

Mehr Infos zu den Gradierwerken:

http://www.staatsbad-salzuflen.de/home/content.php?vlink=105

 

Nun beginnt "Paulinchen" eine Rundfahrt, bei der man Informationen über die Stadt und ihre Geschichte bekommt 

und all ihre Sehenswürdigkeiten kennen lernt:

 

Die alten Badehäuser - Im Leopold-Bad befindet sich heute ein Restaurant:

 

Blick auf die Kirche am Hallenbrink:

 

 

Es folgen zwei Aufnahmen mit verschiedenen Teleeinstellungen, aufgenommen von unserer Dachterrasse, quasi den Hahn vom Turm geholt:

 

 

Aus dem Turm der Kirche hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt, hier noch einmal, wie schon anfangs gezeigt:

 

 

Dieses Gebälk trägt drei Glocken namens Liebe, Glaube, Hoffnung:

 

Die Glocke "Liebe":

 

Ein Größenvergleich:

 

In der Kirche:

 

All die Fotos sind natürlich neueren Datums.

Die frühere Dorfstraße ist heute belebte Füßgängerzone:

 

Blick vom 42 Meter hohen Riesenrad (Weihnachtsmarkt) in die Parkstraße:

 

 

Die hohe Heilkraft des Wassers führte dazu,

dass neue Badehäuser entstanden und weitere Quellen erbohrt wurden,

so zum Beispiel der Leopoldsprudel,

dessen Brunnentempel sich inmitten des heutigen Kurparks befindet:

 

Blick in den Kurpark:

 

 

Nach der Altstadt folgt in einer zweiten Serie die "grüne" Seite Salzuflens.

Das Interesse möchte ich mit einem Foto wecken.

Bad Salzuflen hat auch im Winter seine Reize:

 

Begonnen wurde diese Seite im Februar 2009, aktualisiert im September 2012

Auf einem Stadtrundgang mit dem Bürgermeister informieren sich interessierte Bürger über die geplante Stadtsanierung in den nächsten Jahren.

 

 

Wegweiser zur grünen Seite:  Spaziergang in der Natur:

www.bad-salzuflen.de

 

 

 

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